1. Strophe:

Um Mitternacht war ich noch frei, am Morgen war ich ein Sklave schon, am Abend in der Dämmerung sah ich den Tod auf Yaros. Disteln mein Bett, mein Dach der Wind, tagsüber brennt die Sonne mich blind, bei Nacht, da kommt der Tod zu uns, und Ratten herrschen auf Yaros. Refrain: Meer, oh Meer, weites Meer, sammle unsere Tränen, an dem Tag, der noch kommt, werden wir sie zählen.

2. Strophe:

Und meine Mutter steht am Strand, ihr Rücken beugt sich vor so viel Qual. Sie weint und klagt, doch nur das Meer hört meinen Schrei auf Yaros. Die Zeit steht still in meinem Land. Patakos hält die Uhren an, wie lange noch, wann kommt der Tag, wo nur noch Ratten auf Yaros. Refrain: Meer, oh Meer, weites Meer,…

weitere Lieder:

Friedenslied Es wächst das Brot uns nicht von allein, und auf den Feldern reift uns kein Krug voll Wein.
Die ich liebe Die ich liebe, ist schön, unsagbar schön, ich seh sie vor mir in ihrem Sommerkleid mit einem Kamm im schwarzen Haar. Man hat sie fortgebracht, und keiner sieht, wie schön sie ist. Man hat sie fortgebracht, und keiner wei...
Was sonst Was sonst hätte mit dieser Welt denn geschehen sollen, damit sie menschlicher wird? Was sonst war noch zu erwarten nach all dem Kyrie eleison, dem Dreck und dem Unrecht, dem Elend von drum man kein Ende sah?
Wir sind schon dreihundert Millionen Wir sind schon dreihundert Millionen paar Hände, dreihundert Millionen Köpfe, dreihundert Millionen an der Zeitenwende.
Kann das schon alles sein? Früh steh ich auf und geh hinaus und komm am Abend müd nach Haus. Find meine Wohnung zu eng und zu klein und frage: Kann das schon alles sein