1. Strophe:

Um Mitternacht war ich noch frei, am Morgen war ich ein Sklave schon, am Abend in der Dämmerung sah ich den Tod auf Yaros. Disteln mein Bett, mein Dach der Wind, tagsüber brennt die Sonne mich blind, bei Nacht, da kommt der Tod zu uns, und Ratten herrschen auf Yaros. Refrain: Meer, oh Meer, weites Meer, sammle unsere Tränen, an dem Tag, der noch kommt, werden wir sie zählen.

2. Strophe:

Und meine Mutter steht am Strand, ihr Rücken beugt sich vor so viel Qual. Sie weint und klagt, doch nur das Meer hört meinen Schrei auf Yaros. Die Zeit steht still in meinem Land. Patakos hält die Uhren an, wie lange noch, wann kommt der Tag, wo nur noch Ratten auf Yaros. Refrain: Meer, oh Meer, weites Meer,…

weitere Lieder:

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Die Antwort weiß ganz allein der Wind Wie große Berge von Geld gibt man aus für Bomben, Raketen und Tod? – Wie große Worte macht heut mancher Mann und lindert damit keine Not? Wie großes Unheil muss erst noch geschehn, damit sich die Menschheit besinnt? Die ...
Oktober-Song Da hab´n die Proleten Schluss gesagt und die Bauern: es ist soweit – und hab´n den Kerenski davongejagt und die Vergangenheit. – Und das war im Oktober, als das so war, in Petrograd in Russland im siebzehner Jahr.
In allen Sprachen Die Sonne schickt der Erde Wärme zu und Licht, Macht da ´ne Negerhaut und dort ein Bleichgesicht. Ob du am Kongo, an der Elbe – eines bleibt dasselbe: Blut ist rot, und das verfärbt sich nicht. In allen Sprachen liebt ma...
Freiheit, hoch das Menschenrecht Wenn da Ordnung in der Welt ist, das heißt Ordnung mit dem Geld ist, das der eine eben hat und der andre wird nicht satt, räkelt sich das Kapital und es übet den Choral, während’s den Profit verzecht: Freiheit, hoch das ...