1. Strophe:

Manchmal kaue ich am Papprohr meiner kalten Papirossy und mein Wasserglas, das misst „STO“ Gramm.

2. Strophe:

Und wir singen alte Lieder, Russischbrocken kehren wieder, und wir stoßen mit den Wassergläsern an.

3. Strophe:

Etwa alle Viertelstunde machen Trinksprüche die Runde, und die Worte gehn reihum im Kreis.

4. Strophe:

Unsere Hirne ziehen Falten, und ich toaste einen alten, weil ich keinen neuen Trinkspruch weiß.

5. Strophe:

Und wir fühlen uns so wie von Herzlichkeit umfangen. Unsere Sturheit schmilzt in Stunden hin.

6. Strophe:

Und wir lockern unsrer Kragen, und ich spür nach solchen Tagen, dass ich irgendwie ein wenig anders bin.

weitere Lieder:

Fischerlied Wir fischen für euch den Fisch aus dem Teich, kommt und seht her, wir öffnen das Wehr.
Kann das schon alles sein? Früh steh ich auf und geh hinaus und komm am Abend müd nach Haus. Find meine Wohnung zu eng und zu klein und frage: Kann das schon alles sein
Mein Großvater Alfred Kröbel Ein Clown will ich werden mit Geige und Lied. Es sind mir zu traurige Zeiten. Und lachen die Leute, die zusehn, sich schief, schallt’s über des Deutschen Reichs Weiten, über des Deutschen Reichs Weiten.
Lied der Zuhausebleibenden In Krementschug ist auch mein Kumpel dabei. Ich selber konnte nicht mitgeh’n. Ich hab eine Frau und der Kinderchen zwei, die woll’n ihren Papi sehn. So bleib ich zu Haus und in meinem Betrieb, bei der Arbeit geht’s doppe...
Die Neulehrerin Ein Lehrgang, und schon war sie Neulehrerin und sie hatte ein hartes Brot. Gar nicht so einfach, der Neubeginn zu Zeiten der Volksbildungsnot. „Schule“, gut lesbar stand ’s über dem Tor, das stehengeblieben war. Sehr vie...