1. Strophe:

Am Anfang war die Barackenzeit, zuerst bauten sie die Baracken und deren ganze Wohnlichkeit war ein Bett, einen halben Meter breit. Doch tags schufen sie die heutige Zeit und war’n froh, dass sie nachts was zu schlafen hatten.

2. Strophe:

Manche Laus im Pelz und manch Loch im Bauch und selten eine warme Bude, bliesen sie von sich den grauen Rauch der in die Kälte geht, und viele gingen auch wie ein Halm im Sturm, der nicht widersteht, fort, mit dem Wind, der westwärts weht, auf Suche nach wärmerer Stube.

3. Strophe:

Und hatte einer eine Frau an der Hand, dann wusste es sogleich ein jeder, denn dünn wie Papier war jede Wand, und der Wind trieb jedes Wort ins Land. Bis um die Zeit, als die Hüttenstadt entstand, reicht diese Zeit, die Zeit unsrer Väter, die Zeit unsrer Väter.

4. Strophe:

Zu Ende ist längst die Barackenzeit und kehrt nun nimmermehr wieder. Daher stammt das Wort „Aktivist“, das uns bleibt, uns bleiben auch Werke und Lieder. Das Bau auf, bau auf, FDJ, bau auf, und die Kraft, die sie damals hatten, reichten bis zu uns hinauf und werfen auf uns ihre Schatten.

Refrain:

Das ist nun ein Vierteljahrhundert her und ist beinahe Geschichte. Ich hab es selber nicht miterlebt, obwohl ich es hier berichte.

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