1. Strophe:

Hausmeister Petzold wohnt in der Schule und geht noch nachts durchs Haus, beißt in seine Leberwurststulle und wechselt Glühbirnen aus.

2. Strophe:

Repariert die tropfenden Wasserhähne und die Geländer im Flur, wenn Petzold hobelt, dann fallen Späne und meistens geht’s rund um die Uhr.

3. Strophe:

Er hat sich gewöhnt an das Pausenzeichen und an das Kindergeschrei, nachmittags wird er den Fahnenmast streichen und Kaffee gibt es um drei.

4. Strophe:

Dann muss neuer Sand in die Weitsprunggrube, dann muss neuer Kies auf den Hof, da bleibt wenig Zeit für die eigene Stube, und mancher denkt, Petzold ist doof.

5. Strophe:

Doch Petzold, der ist ’ne Respektsperson, da reicht der Direktor nicht rauf, er macht ’ne ganz kleine Bewegung und schon hört jede Keilerei auf.

6. Strophe:

Der Petzold hat immer die passenden Worte und was er denkt, das sagt er gleich, der Petzold, der ist von der harten Sorte, nur Kinder kriegen ihn weich.

7. Strophe:

Den Petzold, den hält noch sein Garten in Trab, vorm Fenster hat er Petersilie, die fressen sie ihm in der Hofpause ab, es bleibt ja in der Familie.

8. Strophe:

Und wenn der Petzold Geburtstag hat, dann singt ihm der Schulchor ein Lied, da wischt er sich immer die Augen ab und tut so, als ob er schlecht sieht.

9. Strophe:

Es ist nicht so, dass er ’nen Orden gern hätt, -’ne Urkunde?- sagt er …oder so’n Kleister…- Der Petzold ist immer da, früh oder spät, Petzold ist Hausmeister.

weitere Lieder:

In meinem Namen Mein guter Name ist mir teuer, drum will ich wissen, was ich unterschreib. Kein Posten, der mir verborgen bleib‘! Weder Verluste noch Gewinne. Denn so wie meine Arbeit zählt, zähle auch meine Stimme.
Im Weiten unterwegs Sonne, leuchte mir ins Herz hinein, Wind, verweh mir Sorgen und Beschwerden! Tiefere Wonne weiß ich nicht auf Erden, als im Weiten unterwegs zu sein, im Weiten unterwegs zu sein.
Es lebe die Liebe Es lebe die Liebe, das Bett und der Mond. Es lebe die Arbeit, wenn sie sich lohnt, wenn sie sich lohnt.
An dem reinsten Frühlingsmorgen An dem reinsten Frühlingsmorgen ging die Schäferin und sang. Jung und schön und ohne Sorgen, dass es durch die Felder klang. Refrain: Solala lala, solala, solalalalaha, solala lala, solala, solalalala.
Tag der großen Arbeit Es wird kommen ein Tag mit viel Arbeit auf dem Feld, in der Schule, im Schacht, denn in allen Ländern der Erde hat die Arbeiterklasse die Macht