1. Strophe:

Der erste Motor war vom Zaren noch, der fraß den Naphtha wie ein großes Loch. Dran hing so manches Dorf ’nen Dynamo – drauf brannte Licht, das Licht vom GOEL-RO. Im ersten Jahrzehnt der Revolution – Na, du weißt schon…ein Geschenk vom Bündnispartner Proletariat.

2. Strophe:

Der zweite Motor war schon selbst gebaut, der war robust und wie ein Flugzeug laut. Es kam aufs Land ein Traktor für die Saat – als ein Geschenk vom Bündnispartner Proletariat. Im zweiten Jahrzehnt der Revolution – Na, du weißt schon… ein Geschenk vom Bündnispartner Proletariat.

3. Strophe:

Der dritte Motor war schon überschwer, der zog schon ein paar Tonnen mehr. Er kriegte eine dicke Eisenhaut, so haben sie den T-34 aufgebaut. Im dritten Jahrzehnt der Revolution – Na, du weißt schon… ein Geschenk vom Bündnispartner Proletariat.

4. Strophe:

Der vierte musst‘ dem dritten ähnlich sein, in einem Dumper gegen Wald und Stein, holten sie Sibiriens Gold und Holz und warn auf sich und ihren Motor stolz. Im vierten Jahrzehnt der Revolution – Na, du weißt schon… ein Geschenk vom Bündnispartner Proletariat.

5. Strophe:

Der fünfte Motor, wie ein Vögel leicht, hat höh’re Höhn als je zuvor erreicht. Frühmorgens war es, als Gagarin flog, was seine Kreise mehr auf Erden als am Himmel zog. Im fünften Jahrzehnt der Revolution – Na, du weißt schon…

6. Strophe:

Der sechste Motor ist für dich und mich. Weil vom Export bleibt übrig sicherlich ein Auto auch für Leute ganz privat und frag nicht, warum das so lang gedauert hat. Bis ins sechste Jahrzehnt der Revolution – Na, du weißt schon…

weitere Lieder:

Davon, was diesem und auch jedem Mädchen beim Wäscheaufhängen passieren kann Sitz auf einem Baum, ess´ Pflaumen spuck die Steine in das Heu. Welch ein Glück für meinen Gaumen, diese fetten blauen Pflaumen, diese fetten blauen Pflaumen. Man wird frisch wie neu.
Ja, wer Geld hat (1960) Und wer Geld hat, der kann trotz der Krise prassen und wer keins hat, muss sein Hemd im Leihhaus lassen. Angeschmiert sind wir ganz schön. Wer’s noch nicht glaubt, der soll doch lieber gehen.
Tanja Fließt ein Bächlein hell und munter, fließt ins kleine Tal hinunter. Blühen tausend Blümelein, blühn im Sonnenschein.
Der heilige Krieg Steh auf, steh auf, du Riesenland! Heraus zur größten Schlacht! Den Nazihorden Widerstand! Tod der Faschistenmacht! Es breche über sie der Zorn wie finstre Flut herein. Das soll der Krieg des Volkes, der Krieg der Mensch...
Wer bin ich, und wer bist du Wer bin ich und wer bist du, schließ mir nicht die Augen zu. Alle Liebe geht zur Ruh‘, was ich denk und was ich tu, ich bin ich und du bist du! Ich bin ich und du bist du!