1. Strophe:

Blasse Kinder auf dem Hof (Nebenstraße – Westen) machen einen kleinen Schwof neben Müllschuttkästen. Käse-Teint und bleicher Schopf. Karges Grün im Blumentopf auf zwei Fensterbrettern. Und die Stimmchen klettern: „Kaserne! Kaserne! Sonne, Mond und Sterne! Achtung! Richtung! Vordermann! Du – bist – dran – !“

2. Strophe:

Tief geduckt im Ziegelbau hinter festen Laden, sitzen krumm, in Kitteln blau, unsre Kameraden. Staatsanwalt, der schikaniert, Wärter, der sie malträtiert. Ihre Stimmen leiern in Preußen und in Bayern: „Kaserne! Kaserne! Sonne, Mond und Sterne! Achtung! Richtung! Vordermann! Du – bist – dran – !“

3. Strophe:

Deutscher Gram und deutsches Leid, Ämter ohne Ende. Wucherer, vom Staat gefeit, reiben sich die Hände. Wir sind schuld. Ein Schrei, der gellt. Aber draußen liegt die Welt. Wir sind ganz alleine. Und hören nur dies eine. „Kaserne! Kaserne! Sonne, Mond und Sterne! Achtung! Richtung! Vordermann! Du – bist – dran – !“

weitere Lieder:

Dänischer Sozialistenmarsch Schon dämmert in der Ferne das Morgenrot, verkündet uns Freiheit und Licht. Mag Nebel sich türmen, von Wolken bedroht, doch die Freiheit stets Bahn sich bricht. Uns bindet die Liebe, uns bindet die Not, zu kämpfen für Fr...
Schließ dich uns an O Bruder, lass dein zagend Gebet! Sieh, sieghaft deine Fahne dir weht. Halte, stütze sie, dass nimmer sie fällt, Schwarze! Weiße, sie baun die Welt!
Wie ein Fanal Wie ein Fanal über Berge und Städte flammte dein Wort, das zur Fahne uns rief. Wir sind zum letzten Gefecht angetreten Hoffnung und Hass, sie erfüllten uns tief.
Hoch, Rot Front ! Rot Front soll es dann schallen auf weiter Erdenrund, wir siegen oder fallen für den Sowjet-Völkerbund.
Es lebt noch eine Flamme (1919) Es lebt noch eine Flamme, es grünt noch eine Saat. Verzage nicht, noch bange: im Anfang war die Tat!