1. Strophe:

Im Osten glüht der junge Tag, und Morgenlüfte wehen. Wie Lerchensang und Wachtelschlag klingt’s über Tal und Höhen. Da ziehn wir aus mit frohem Schall, das gold’ne Licht zu grüßen, – und fernerhin schwingt der Widerhall sich über Tal und Wiesen: Schlaft nur, ihr Mächtigen der Welt, lasst uns der Zukunft sorgen: Die junge Garde zieht ins Feld und ihr gehört der Morgen.

2. Strophe:

Und mit uns ziehen fröhlich aus der Wahrheit schnelle Boten, in jede Hütte, jedes Haus, Flugblätter von den Roten. Ins Mannesherz das freie Wort, dem Elend Hoffnungskunde, so pflanzt sich unser Schlachtruf fort und braust von Mund zu Munde: schlaft nur, ihr Mächtigen der Welt, lasst uns der Zukunft sorgen: Die junge Garde zieht ins Feld und ihr gehört der Morgen.

<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script> <!-- DDR responsive Content --> <ins class="adsbygoogle" style="display:block" data-ad-client="ca-pub-4278385830278770" data-ad-slot="1881593012" data-ad-format="auto"></ins> <script> (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); </script>

3. Strophe:

Und ob ihr auch die Wahrheit hetzt mit Knüppeln und mit Hunden, wir haben doch zu guter Letzt den Weg zum Volk gefunden. Wo starker Arm die Pflugschar führt, da keimt und sprosst der Segen, wo starke Faust den Hammer rührt, da dröhnt ’s mit wucht ‚gen Schlägen: Schlaft nur, ihr Mächtigen der Welt, lasst uns der Zukunft sorgen: Die junge Garde zieht ins Feld und ihr gehört der Morgen.