1. Strophe:

Von Sonne krank und ganz von Regen zerfressen, geraubten Lorbeer im zerrauften Haar, hat er seine ganze Jugend, nur nicht ihre Träume vergessen. Lange das Dach, nie den Himmel, der drüber war.

2. Strophe:

O ihr, die ihr aus Himmel und Hölle vertrieben, ihr Mörder, denen viel Leides geschah. Warum seid ihr nicht im Schoß eurer Mütter geblieben, wo es stille war und man schlief und man war da?

3. Strophe:

Er aber sucht noch in absinthenen Meeren, wenn er schon seine Mutter vergisst, grinsend und fluchend und zuweilen nicht ohne Zähren, immer das Land, wo es besser zu leben ist.

4. Strophe:

Schlendernd durch Höllen und gepeitscht durch Paradiese, still und grinsend, vergehenden Gesichts. Träumt er gelegentlich von einer kleinen Wiese mit blauem Himmel drüber und sonst nichts.

weitere Lieder:

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