Genossen, bitte spielt mir den Film! Ist ein Platz neben euch, dann gebt ihn mir! Genossen, bitte spielt mir heute den Film! Ich fand weit offen eure Tür.

1. Strophe:

Ich sah einen Film aus Millionen Bildern, davon ist jedes Bild ein Tag. Schwarz-weiß oder Farbe? Ein jeder soll sehen den Film, wie er kann und mag. Ich sah ein paar Tage meiner Kindheit an, und ich sah, was war und ist. Ich sah, was man sehr schnell vergessen kann und was mancher gern sehr schnell vergisst. Ich dachte, ich könnte den Film niemals verstehn, und dann habe ich auch mich darin gesehn. Genossen, bitte spielt mir den Film! Der Platz neben euch gehört mir. Genossen, bitte spielt mir noch mal den Film und lasst weit offen die Tür.

<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script> <!-- DDR responsive Content --> <ins class="adsbygoogle" style="display:block" data-ad-client="ca-pub-4278385830278770" data-ad-slot="1881593012" data-ad-format="auto"></ins> <script> (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); </script>

2. Strophe:

Ich fand mich in Tausenden Bildern wieder und begriff endlich manches Bild. Sah Leute, sah Häuser, sah Namensschilder und fand nicht mein Namensschild. Jener Film zeigte mir genau, wie ich war und ich war mir nicht genug. Der Film wurde länger, es kam ein Jahr, wo eine Tür auch meinen Namen trug. Seitdem ich verstand, jener Film lässt nichts vergehn, soll´n die Leute einen guten Namen sehn. Genossen, bitte spielt mir den Film! Der Platz neben euch gehört mir. Genossen, bitte spielt mir noch mal den Film und lasst weit offen die Tür.

Genossen, kommt, wir spielen den Film! Es ist noch viel Platz neben mir. Genossen, kommt, wir spielen noch mal den Film und lassen weit offen die Tür.