1. Strophe:

Der Steppenwind heulte, der Eisregen rann. Es schleicht sich der Feind in der Dunkelheit an. „Tschapajew, so hör doch! Es schläft deine Schar. Ergreift eure Waffen! Es droht euch Gefahr!“ Ural – Ural – du mächt’ger Fluss. Kein Laut und kein Warnungsschuss.

2. Strophe:

Sie schossen die letzten Patronen hinaus. Was leben blieb, sprang in der Fluten Gebraus, verfolgt von den Kugeln. Sie schwammen zum Land. Da trifft den Tschapajew ein Schuss in die Hand. Ural – Ural – du mächt`ger Fluss. Kein Laut und kein Abschiedsgruß.

3. Strophe:

Nun fließ‘ zu den Brüdern, du blutender Fluss. Erzähl‘, wie Tschapajew hat sterben gemusst, und muss er auch sterben, er geht vor uns her, es spricht seine Stimme aus jedem Gewehr. Ural – Ural – du mächt’ger Fluss. Bring ihm unsern Freiheitsgruß.

weitere Lieder:

Spaniens Himmel Spaniens Himmel breitet seine Sterne über unsre Schützengräben aus. Und der Morgen grüßt schon aus der Ferne, bald geht es zu neuem Kampf hinaus. Die Heimat ist weit, doch wir sind bereit! Wir kämpfen und siegen für dich...
Unterwegs Unser Weg ist noch nicht zu Ende, Kamerad, blick weit voran, sieh im Wind die Fahne vor uns wehn, sie führt die Marschkolonne an! Refrain: Soldaten, marsch, marsch, marsch! Mein Schatz, ich kann nicht bleiben, doch will ...
Arg muss sich der Bauer quälen Arg muss sich der Bauer quälen, nagt nur noch am Hungerstuch, haust beim Vieh in finsteren Ställen, Bauer sein, das ist sein Fluch.
Der Freiheit Morgenrot Im Osten glüht der junge Tag, und Morgenlüfte wehen. Wie Lerchensang und Wachtelschlag klingt’s über Tal und Höhen. Da ziehn wir aus mit frohem Schall, das gold’ne Licht zu grüßen, – und fernerhin schwingt der Widerhall ...
Zwischen Gestern und Morgen Wie Gestern und Morgen sich mächtig vermischen! Hier ein Stuhl – da ein Stuhl – und wir immer dazwischen! Liebliche Veilchen im März – Nicht mehr. Proletarier-Staat mit Herz – Noch nicht. Noch ist es nicht so weit. Denn ...