1. Strophe:

Früh steh ich auf und geh hinaus und komm am Abend müd nach Haus. Find meine Wohnung zu eng und zu klein und frage: Kann das schon alles sein, dass wir die Macht zu essen haben, die Steine, die wir aufgetürmt, die Erde, die wir umgegraben?

2. Strophe:

Im Spiegel seh ich mein Gesicht, es ist gezeichnet von den Tagen, von Staub und Öl, Versammlungslicht, von Sorgen und ungelösten Fragen. Kann das schon alles sein, dass wir die Macht zu essen haben, die Steine, die wir aufgetürmt, die Erde, die wir umgegraben?

3. Strophe:

Vor meinem Haus am Fahnenmast Wehen drei große rote Fahnen. Sie wehen unruhig voller Hast. So als wollte’s sie uns mahnen. Kann das schon alles sein, dass wir die Macht zu essen haben, die Steine, die wir aufgetürmt, die Erde, die wir umgegraben?

weitere Lieder:

Budjonny-Reiterlied (aus dem Bürgerkrieg) Und sie nahten sich brausend, an die hundertmaltausend, unsern Sieg zu ersticken im Blut. Doch wir saßen zu Pferde, und es stand unsre Erde vom Kuban bis zur Wolga in Glut.
Die Antwort weiß ganz allein der Wind Wie große Berge von Geld gibt man aus für Bomben, Raketen und Tod? – Wie große Worte macht heut mancher Mann und lindert damit keine Not? Wie großes Unheil muss erst noch geschehn, damit sich die Menschheit besinnt? Die ...
Wie meinen Sie denn das? Wenn sich wer ein Holztier schnitzt und Löcher in die Wände ritzt, – dann suchen darin tausend Leute den Sinn. Nützt uns das was? Was lehrt uns das?
Wenn dieser Morgen kommt in Vietnam Wenn dieser Morgen kommt und dieser Tag, wenn dieser Morgen kommt und dieser Tag. Da wird ein Lachen sein, ein großes Lachen sein, jedoch viel Zorn noch übrig.
Die ich liebe Die ich liebe, ist schön, unsagbar schön, ich seh sie vor mir in ihrem Sommerkleid mit einem Kamm im schwarzen Haar. Man hat sie fortgebracht, und keiner sieht, wie schön sie ist. Man hat sie fortgebracht, und keiner wei...