1. Strophe:

Früh steh ich auf und geh hinaus und komm am Abend müd nach Haus. Find meine Wohnung zu eng und zu klein und frage: Kann das schon alles sein, dass wir die Macht zu essen haben, die Steine, die wir aufgetürmt, die Erde, die wir umgegraben?

2. Strophe:

Im Spiegel seh ich mein Gesicht, es ist gezeichnet von den Tagen, von Staub und Öl, Versammlungslicht, von Sorgen und ungelösten Fragen. Kann das schon alles sein, dass wir die Macht zu essen haben, die Steine, die wir aufgetürmt, die Erde, die wir umgegraben?

3. Strophe:

Vor meinem Haus am Fahnenmast Wehen drei große rote Fahnen. Sie wehen unruhig voller Hast. So als wollte’s sie uns mahnen. Kann das schon alles sein, dass wir die Macht zu essen haben, die Steine, die wir aufgetürmt, die Erde, die wir umgegraben?

weitere Lieder:

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Lebenslied Ich will so leben wie ein Mensch: ich brauch Wohnung, Kleider, Schuh‘. Ich brauche Freundlichkeit und Wärme und eine gute Arbeit dazu.