1. Strophe:

Ich hab‘ die Nacht geträumet, wohl einen schweren Traum; es wuchs in meinem Garten ein Rosmarienbaum.

2. Strophe:

Ein Kirchhof war der Garten, ein Blumenbeet das Grab und von dem grünen Baume, fiel Kron‘ und Blüten ab.

<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script> <!-- DDR responsive Content --> <ins class="adsbygoogle" style="display:block" data-ad-client="ca-pub-4278385830278770" data-ad-slot="1881593012" data-ad-format="auto"></ins> <script> (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); </script>

3. Strophe:

Die Blüten tät ich sammeln in einen goldnen Krug, der fiel mir aus den Händen, dass er in Stücke schlug.

4. Strophe:

Draus sah ich Perlen rinnen und Tröpflein rosenrot; was mag der Traum bedeuten? Ach Liebster, bist du tot?