1. Strophe:

Genossen, hoch die Gläser, wir stoßen auf sie an. Wie leicht vergisst man doch im Kampf den eigenen Nebenmann. He-la-di-la-di-la-di-ho, he-la-di-la-di-la-di-ho, he-la-di-la-di-la-di-he, he-la-di-la-di-la-di-ho.

2. Strophe:

Die Gläser unsrer Hoffnung, wir fülln sie bis zum Rand. Der Morgen kommt mit jedem Glas und jedem roten Land. He-la-di-la-di-la-di-ho, he-la-di-la-di-la-di-ho, he-la-di-la-di-la-di-he, he-la-di-la-di-la-di-ho.

3. Strophe:

Die Freiheit, die wir meinen, stellt kein Beschluss uns her. Nur was in unsern Händen liegt, wiegt wie unsrer Arbeit schwer. He-la-di-la-di-la-di-ho, he-la-di-la-di-la-di-ho, he-la-di-la-di-la-di-he, he-la-di-la-di-la-di-ho.

4. Strophe:

Der Staat, weil wir ihn bauen, der wird uns ähnlich sein: Ein fester Tisch, mit Brot und Speck und unserem süßen Wein. He-la-di-la-di-la-di-ho, he-la-di-la-di-la-di-ho, he-la-di-la-di-la-di-he, he-la-di-la-di-la-di-ho.

weitere Lieder:

Wieder ist ein Tag vorbei Und in den Nächten brennen die Feuer, schmelzen alltägliches Eis. Diese Feuer brennen ungeheuer, warm und machen die Herzen heiß.
Lied von der unruhevollen Jugend Durchstreift die Fernen! Kein Sturm hält uns zurück. Im Flug zu den Sternen baun wir unsrer Heimat Glück.
Hoch die Gläser (1980) Genossen, hoch die Gläser wir stoßen auf uns an. Wie schnell vergisst man doch im Kampf den eigenen Nebenmann. Heiladiladiho, heiladiladiho, heiladiladihei, heiladiladiho.
Lied vom vergessenen Karton Leipzig im Herbst, in der Straßenbahn 7 – Gleisbauarbeiten; „Aussteigen bitte! Der Bus zum Bahnhof steht da drüben.“ Also beeilte man sich; zurück blieb nur ein vergessener Karton.
Lied über die Hände Der ewig gleiche Griff von Tag zu Tag. Die gleiche Drehung sieben lange Stunden. Was macht der Kopf, zu dem die Hand gehört? Hat dieser Kopf den stumpfen Tanz erfunden? Was macht die Frau nach solch einem Arbeitstag? Wen...