1. Strophe:

Genossen, hoch die Gläser, wir stoßen auf sie an. Wie leicht vergisst man doch im Kampf den eigenen Nebenmann. He-la-di-la-di-la-di-ho, he-la-di-la-di-la-di-ho, he-la-di-la-di-la-di-he, he-la-di-la-di-la-di-ho.

2. Strophe:

Die Gläser unsrer Hoffnung, wir fülln sie bis zum Rand. Der Morgen kommt mit jedem Glas und jedem roten Land. He-la-di-la-di-la-di-ho, he-la-di-la-di-la-di-ho, he-la-di-la-di-la-di-he, he-la-di-la-di-la-di-ho.

3. Strophe:

Die Freiheit, die wir meinen, stellt kein Beschluss uns her. Nur was in unsern Händen liegt, wiegt wie unsrer Arbeit schwer. He-la-di-la-di-la-di-ho, he-la-di-la-di-la-di-ho, he-la-di-la-di-la-di-he, he-la-di-la-di-la-di-ho.

4. Strophe:

Der Staat, weil wir ihn bauen, der wird uns ähnlich sein: Ein fester Tisch, mit Brot und Speck und unserem süßen Wein. He-la-di-la-di-la-di-ho, he-la-di-la-di-la-di-ho, he-la-di-la-di-la-di-he, he-la-di-la-di-la-di-ho.

weitere Lieder:

Mein Vater war gezogen Mein Vater war gezogen in einen schlimmen Krieg. Sie hatten ihn betrogen bis zum Endsieg, den er noch holen sollt. Doch der war bis zur Oder, bis da zurück gerollt.
Ermutigung Wenn sich zwei in ihre Liebe schlagen, wie in Mäntel gegen Zeit und Wind und nach nichts als nach sich selber fragen, machen sie auch ihre Liebe blind.
Liebknecht Seht mal, Leute, er kommt über den Vorplatz vom Neuen Palais, Liebknecht, Leute, er kommt, weh, meine Fahne, weh!
Schlacht am Galgenberg Noch sind wir da, noch können wir schießen, wir geben die Waffen nicht her. Wir werden weiterleben, unsere rote Fahne heben, Rotarmisten geben die Waffen nicht her.