1. Strophe:

Der Mensch kann manche Sachen ganz für sich selber machen, laut lachen oder singen, kreuzweis im Tanze springen. Nur bringt das nicht die reine Erfüllung so alleine. Es wird gleich amüsanter, betreibt man´s miteinander.

2. Strophe:

Zu manchen Tätigkeiten bedarf es eines Zweiten, so etwa zum Begleiten, zum Tratschen und zum Streiten. Auch das zusammen Singen soll zweisam besser klingen, erst recht in Liebesdingen lässt sich zu zweit mehr bringen.

3. Strophe:

Sodann das Fußballspielen geht immer nur mit vielen, wie auch das Volksfest feiern und das nicht nur rumzueiern. Auch Demonstrationen, wenn sie den Aufwand lohnen, erfordern eine Menge an menschlichem Gedränge.

4. Strophe:

Im wesentlichen Falle, da brauchen wir uns alle auf diesem Erdenballe, damit er nicht zerknalle. Schiebt alle Streitigkeiten für eine Weil´ beiseiten und lasst uns drüber streiten dereinst in Friedenszeiten.

5. Strophe:

Befällt uns das Verzagen so müssen wir´s verjagen, vielleicht zusammen singen, ein Fass zu Ende bringen. Lasst uns zusammen juchzen und wenn es sein muß schluchzen. Der Mensch braucht jede Menge an menschlichem Gedränge.

Refrain:

Oli, oli, ola, wir sind miteinander da, zusammen und gemeinsam, nicht einsam und alleinsam. Oli, oli, ola, miteinander geht es ja, wenn wir zusammen kommen, komm´ wir der Sache nah.

weitere Lieder:

… und Freundschaft halten, Kinder Lernt, wie schwer die Erde wiegt und warm anziehn im Winter, dass keiner mir den Schnupfen kriegt, bevor er auf die Venus fliegt, und Freundschaft halten, Kinder.
Zeichenunterricht Kinder sitzen rings, entwerfen Pläne, ziehn Antennen zu den Wolken weit. Ungelenke Linien, Turmdrehkräne, die schwingend steigen – Traum und Wirklichkeit.
Lied von den Kranichen Die Kraniche fliegen im Keil, so trotzen sie besser den Winden, so teilen sie besser die Kräfte, weil die Stärkeren fliegen im vorderen Teil und die Schwächeren, die fliegen hinten.
Kurzer Bericht über Leo D., Maurer Siebten Oktober von der Tribünen, da kann man den Maurer kaum sehn. Sind ja so viele, so viele wie dieser, die hinter und neben ihm, hinter und neben ihm, hinter und neben ihm gehn.
Mein Großvater Alfred Kröbel Ein Clown will ich werden mit Geige und Lied. Es sind mir zu traurige Zeiten. Und lachen die Leute, die zusehn, sich schief, schallt’s über des Deutschen Reichs Weiten, über des Deutschen Reichs Weiten.