1. Strophe:

Der Mensch kann manche Sachen ganz für sich selber machen, laut lachen oder singen, kreuzweis im Tanze springen. Nur bringt das nicht die reine Erfüllung so alleine. Es wird gleich amüsanter, betreibt man´s miteinander.

2. Strophe:

Zu manchen Tätigkeiten bedarf es eines Zweiten, so etwa zum Begleiten, zum Tratschen und zum Streiten. Auch das zusammen Singen soll zweisam besser klingen, erst recht in Liebesdingen lässt sich zu zweit mehr bringen.

3. Strophe:

Sodann das Fußballspielen geht immer nur mit vielen, wie auch das Volksfest feiern und das nicht nur rumzueiern. Auch Demonstrationen, wenn sie den Aufwand lohnen, erfordern eine Menge an menschlichem Gedränge.

4. Strophe:

Im wesentlichen Falle, da brauchen wir uns alle auf diesem Erdenballe, damit er nicht zerknalle. Schiebt alle Streitigkeiten für eine Weil´ beiseiten und lasst uns drüber streiten dereinst in Friedenszeiten.

5. Strophe:

Befällt uns das Verzagen so müssen wir´s verjagen, vielleicht zusammen singen, ein Fass zu Ende bringen. Lasst uns zusammen juchzen und wenn es sein muß schluchzen. Der Mensch braucht jede Menge an menschlichem Gedränge.

Refrain:

Oli, oli, ola, wir sind miteinander da, zusammen und gemeinsam, nicht einsam und alleinsam. Oli, oli, ola, miteinander geht es ja, wenn wir zusammen kommen, komm´ wir der Sache nah.

weitere Lieder:

Weil wir jung sind Weil wir jung sind, ist die Welt so schön, weil wir voll Vertrauen vorwärts gehen. Alles, was wir schon geschafft, verdanken wir der eignen Kraft, und die wird die Zukunft auch bestehn! Das, was war, ist längst Vergangen...
Hoch die Gläser (1980) Genossen, hoch die Gläser wir stoßen auf uns an. Wie schnell vergisst man doch im Kampf den eigenen Nebenmann. Heiladiladiho, heiladiladiho, heiladiladihei, heiladiladiho.
An die Brüder Ach, ihr wolltet, ach ihr würdet ja so gerne und von unserm Eigentum befrein; ging´s nach euch, wir würden schon in naher Ferne wieder doppelt freie Lohnarbeiter sein.
Friede auf unserer Erde Friede auf unserer Erde! Friede auf unserem Feld! Dass es auch immer gehöre dem, der es gut bestellt! Friede in unserem Lande, Friede in unserer Stadt, dass sie den gut behause, der sie gebauet hat.
Es beginnt erst der Mensch Es beginnt erst der Mensch, wo die Ausbeutung endet, wo das Brot, das du isst, keinen würgt. Wo die Frau ihren Pfennig nicht tausendmal wendet. Wo das Leben das Leben verbürgt. Wo die Frau ihren Pfennig nicht tausendmal ...