1. Strophe:

Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt, sagt die Welt, dass er zu früh geht. Wenn ein Mensch lange Zeit lebt, sagt die Welt, es ist Zeit… Meine Freundin ist schön. Als ich aufstand, ist sie gegangen. Weckt sie nicht, bis sie sich regt – ich hab mich in ihren Schatten gelegt. Jegliches hat seine Zeit: Steine sammeln, Steine zerstreun, Bäume pflanzen, Bäume abhaun. Leben und Sterben und Streit.

2. Strophe:

Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt, sagt die Welt, dass er zu früh geht. Wenn ein Mensch lange Zeit lebt, sagt die Welt, es ist Zeit, dass er geht. Jegliches hat seine Zeit: Steine sammeln, Steine zerstreun, Bäume pflanzen, Bäume abhaun. Leben und Sterben und Friede und Streit. Weckt sie nicht, bis sie sich selber regt – ich hab mich in ihren Schatten gelegt, ich hab mich in ihren Schatten gelegt Meine Freundin ist schön. Als ich aufstand, ist sie gegangen. Weckt sie nicht, bis sie sich regt – ich hab mich in ihren Schatten gelegt.

weitere Lieder:

Lied der nationalen Front Als vorbei die dunklen Jahre und die Zeit der Niedertracht, als das krumme Kreuz zerbrochen und der großen Räuber Macht – sagten wir: das Volk muss leben, leben muss das Vaterland, und wir griffen zu den Spaten, und wir ...
Die Stadt (Händel-Klub Berlin) Drunten schwang die Stadt ein paar Leuchtlaternen. Droben zogen Nebel unter blassen Sternen.
Ist das klar Das geht los, geht nach vorne los, das hat Kopf, das hat auch Arme und Beine, ja, das wird groß, das wird riesengroß aber nur durch uns und nicht von alleine, ist das klar.
Kann das schon alles sein? Früh steh ich auf und geh hinaus und komm am Abend müd nach Haus. Find meine Wohnung zu eng und zu klein und frage: Kann das schon alles sein
Bauer, halt stand! Erde zerwühlt und aus Furchen voll Leid sprießt wieder Leben in neue Zeit. Es geht jetzt ums Brot! Hunger wartet nicht. Nackt zeigt die Not ihr hartes Gesicht. Bauer, das Land dir zu Nutz und Pflicht.