1. Strophe:

Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt, sagt die Welt, dass er zu früh geht. Wenn ein Mensch lange Zeit lebt, sagt die Welt, es ist Zeit… Meine Freundin ist schön. Als ich aufstand, ist sie gegangen. Weckt sie nicht, bis sie sich regt – ich hab mich in ihren Schatten gelegt. Jegliches hat seine Zeit: Steine sammeln, Steine zerstreun, Bäume pflanzen, Bäume abhaun. Leben und Sterben und Streit.

2. Strophe:

Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt, sagt die Welt, dass er zu früh geht. Wenn ein Mensch lange Zeit lebt, sagt die Welt, es ist Zeit, dass er geht. Jegliches hat seine Zeit: Steine sammeln, Steine zerstreun, Bäume pflanzen, Bäume abhaun. Leben und Sterben und Friede und Streit. Weckt sie nicht, bis sie sich selber regt – ich hab mich in ihren Schatten gelegt, ich hab mich in ihren Schatten gelegt Meine Freundin ist schön. Als ich aufstand, ist sie gegangen. Weckt sie nicht, bis sie sich regt – ich hab mich in ihren Schatten gelegt.

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Roter Oktober Was wäre bis heute mit der Erde geschehen ohne den Roten Oktober? Wie würde es Millionen von Menschen ergehen ohne den Roten Oktober? Aber der Rote Oktober hat unsere Welt schon über ein halbes Jahrhundert mit neuer Hoff...
Es ziehen die Söhne los Es ziehen die Söhne los, sind noch nicht mal richtig groß, sind lange nach dem letzten Krieg geboren. Doch der Mann weiß sicher noch, wie das Brot des Krieges roch vielleicht hat er seinen Vater da verloren.
Wir sind das Sprachrohr Wir sind das Sprachrohr der neuen Jugend, immer bereit zu entscheidender Tat. Wir sind durch Grauen und Elend gezogen, Jugend, die alles verloren hat.
Davon, was diesem und auch jedem Mädchen beim Wäscheaufhängen passieren kann Sitz auf einem Baum, ess´ Pflaumen spuck die Steine in das Heu. Welch ein Glück für meinen Gaumen, diese fetten blauen Pflaumen, diese fetten blauen Pflaumen. Man wird frisch wie neu.
Es steht ein goldenes Garbenfeld Es steht ein goldenes Garbenfeld, das geht bis an den Rand der Welt. Mahle, Mühle, mahle!