1. Strophe:

Stein aus Schmerz und Traurigkeit aus Steinen, Lagerplatz Buchenwald, ein Gras weht schmal im Wind. Viel zu spät und viel zu früh zum Weinen. Kamera macht Klick, Tränen machen blind. Sechsundfünfzigtausendmal ermordet – und ich versteh noch nicht mal einen Tod. Ich weiß und weiß und kann doch nicht ermessen, was dem Leben droht, was dem Leben droht, was dem Leben, was dem Leben, was dem Leben droht, was dem Leben, was dem Leben, was dem Leben droht.

2. Strophe:

Da brennt sich die Glocke in die Stille! Ein Augenblick kommt zurück, die Zeit dreht sich bergan. Auf dem Platz in ungeheurer Fülle treten Sie nun an. Stiefel knarren, Kinderaugen flehen, Schläge fahren wie in mein Gesicht. Alles darf ich kosten, nur das Leben, nur das Leben nicht, nur das Leben, nur das Leben, nur das Leben nicht, nur das Leben, nur das Leben, nur das Leben nicht.

weitere Lieder:

Du liebst das Feuer Du liebst das Feuer, doch seine Farbe nicht. Ich bin ein treuer und ziemlich roter Wicht.
Legt den Grund zu einem neuen Leben Legt den Grund zu einem neuen Leben! Nützt die Lehren der Vergangenheit! Einem gleichen Ziel gilt unser Streben, lasst ans Werk uns gehen in Einigkeit.
Im Frühling Wenn der Frühling lässt empor hoch den Himmel steigen, summt es in uns wie ein Chor nach des Winters Schweigen: Friede, Friede, sei auf Erden! Menschen wollen Menschen werden. Menschen wollen Menschen werden.
Seit du da bist Nur das Wunder aller Wunder nicht: Dein wachendes, lachendes, schlafendes, strafendes, betrübtes, vergnügtes Gesicht.
Links, links, links – Roter Wedding Roter Wedding grüßt euch, Genossen, haltet die Fäuste bereit! Haltet die roten Reihen geschlossen, dann ist der Tag nicht mehr weit! Kämpfen wir als Sozialisten endlich in einer Front! Arbeitsbrüder, Kommunisten, Rot Fro...